7 Tipps für ein kurzes Gesprächen

Im aktuellen Pfarreiblatt finden Sie einen Artikel zum Thema Smalltalk. Weil diese kurzen und kleinen Gespräche das Leben bereichern, hier noch sieben zusätzliche Tipps.

Wie Blumen, die vor unseren Augen ihre Blüten öffnen, so sind die kurzen Gespräche. Beim Einkaufen, auf dem Spaziergang, am Arbeitsplatz, in der Wohnung, im Treppenhaus erleben wir sie. Wie vielfältige Blumen auf unserem Weg, machen die kurzen Gespräche unseren Alltag bunt und interessant.

 

1. Sich Zeitreserve gönnen
Wenn ich mir angewöhne, nicht zu knapp unterwegs zu sein, kann ich eine spontane Begegnung geniessen.
2. Spüren und wählen
Habe ich jetzt gerade Zeit und die Stimmung für ein kurzes Gespräch, oder nicht? Ich höre kurz in mich hinein.
3. Stehen bleiben
Dadurch signalisiere ich der anderen Person, dass ich den kurzen Kontakt will.
4. Eine unbeschwerte Frage stellen
Das Gegenüber wird dadurch eingeladen, auf den Kontakt einzugehen. Was ich frage, spielt gar nicht so eine grosse Rolle.
5. Von mir selber etwas erzählen
Ich werde dadurch spürbar für die andere Person. Das Gegenüber kann sich auch öffnen.
6. Selber führen im Abschluss
Nur ich selber weiss, wie viel Zeit und Energie ich in die kurze Begegnung geben will. Darum signalisiere ich mit Worten, dass ich jetzt weitergehen möchte. Auch eine kurze Begegnung hat ihren Wert.
7. Sich freuen
Die kurzen Gespräche sind geschenkte Überraschungen jeden Tag. Ich schenke und ich werde beschenkt.

Jedes kleine Gespräch hat seine eigene Farbe, seinen eigenen Duft. Der geschenkte Blumenstrauss von kurzen Gesprächen am Ende jedes Tages sagt mir, dass ich für zahlreiche Menschen wichtig bin. Wie gut das tut!

 

Stephan Brändli (Pfarreiseelsorger)