Dank

Zuerst die Hausaufgaben; in Popayan, Kolumbien

Ja, Dank der Entschleunigung nehme ich Dir, Leserin und Leser etwas Zeit, um den Euch zustehenden Dank weiterzuleiten: Ana und Maria Eugenia begleiten seit 20 Jahren rund 25 Primarschüler und -schülerinnen im Quartier Los Sauces im kolumbianischen Popayan. Kollekte der Pfarrei Bruder Klaus und seit 2019 der Kirchenrat, unterstützen ihre Arbeit. Was haben die Kinder denn erhalten?

  • Hilfe bei den umfangreichen Hausaufgaben
  • Raum für die vielfältigsten Spiele
  • Ein kleines Zvieri das auf sicher ist - zu Hause manchmal nicht
  • Ein bescheidenes Entgelt für die Leiterinnen – unspektakulär, aber für etliche der Buben und Mädchen das Herzstück, ist z.B. deren offenes Ohr.

Ana kennt viele ihrer Sorgen. Wem sonst kann man anvertrauen, dass die Mutter im Gefängnis sitzt, dass der Vater drogenverladen zu Hause liegt? Bei einem Hausbesuch steht sie für unrecht behandelte Kinder ein.

 

Das Jahr 2020 hat in den üblich langen Ferien (Dezember und Januar) mit dem Geschenk einiger Künstlerfreunde begonnen. Der Kunstmaler Jorge malte, Jasmin und Patricia tanzten und der Kunstpädagoge Santiago fabulierte mit ihnen. Welch ein Erfolg! Als erster Dank darfst du dich mitfreuen am wachsenden Selbstbewusstsein dieser Kinder.

 

Regelmässig treffen herzliche Dankesworte an die „solidarischen Personen in Kriens“ ein. Sie sind manchmal von einem Segenswunsch begleitet wie hier:

Gott segne weiterhin die Wege aller Personen, die sich diesem wichtigen Projekt zu Gunsten der Kinder unseres Programms «Fröhlicher Nachmittag» anschliessen! Und die letzte Mail: «Wegen der Corona-Virus Pandemie ist das öffentliche Leben lahmgelegt, die Schulen geschlossen.» Ich konnte bei Besuchen mehrmals sehen, wie diese Kinder das gründliche Händewaschen gelernt haben. Das möge sie jetzt schützen und für uns den weltweit Gefährdeten ein Gesicht geben.

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