Achtsam um den Vierwaldstättersee

Diesen Herbst erfüllte ich mir einen weiteren Herzenswunsch in meinem Leben, den Vierwaldstättersee zu umwandern. Die  Inspiration dazu war natürlich auch wieder einmal das Buch von Hape Kerkeling: "Ich bin dann mal weg". Warum also den Waldstätterweg und nicht den Jakobsweg nach Santiago de Compostela? Darauf gäbe es viele Antworten … zuwenig Zeit, Angst, eigene Grenzen noch mehr kennen zu lernen, schaffe ich das, sind viele Menschen auf dem Weg, wie wird das Wetter sein? Sicher ist in jedem Punkt ein Stück Wahrheit dabei. Für mich war aber ganz klar der Grund, unseren See besser kennenzulernen.  Alle die angesprochenen Punkte würden mich auf dem Weg sowieso einholen. Mit meinem Mann hatte ich einen wunderbaren Wegbegleiter. Obwohl er alleine sicher schneller am Ziel gewesen wäre, ermunterte er mich immer wieder. Sei es beim Aufstieg auf den Bürgenstock, oder bei Bewältigung den vielen Treppenstufen von Bauen nach Seelisberg. Da sind viele Schweißtropfen geflossen!  Das Wetterglück hatten wir ja auch noch auf unserer Seite. Achtsam … Schritt für Schritt mit dem Ziel die wunderbare Vielfalt unseres Sees auch zu genießen. Meine Klangschale war auch immer bei uns. Wie hat sie immer wieder wunderbar geklungen, wenn ich sie am See oder in einem Wald angeschlagen habe! Sie holte mich auch immer wieder ins Hier und Jetzt. Nach acht wunderbaren, eindrücklichen, dankbaren Tagen hatten wir unser Ziel erreicht. Voller Dankbarkeit für das zusammen erlebte haben wir mit einem Glas Prosecco angestoßen. Die Achtsamkeit, welche wir zwei auf dem Weg gespürt haben, macht uns noch viel reicher. Was sind wir zwei für Glückspilze!

Es kommt nicht so sehr darauf an, was wir tun, sondern wie wir es tun.                                                                                                                                                                                von Thich Nhat Hanh

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!