Mitmenschen mit dem Zufallsgenerator überraschen

Seit ein paar Jahren begleitet mich der Fasten-Wegweiser vom Andere-Zeiten-Team zum Thema wandeln in der Fastenzeit. Texte, Gedichte, Anregungen für Aktionen und meditativ-spirituelle Gedanken wechseln sich ab in diesem Wegweiser. Bis anhin verschenkte ich jeweils ein paar dieser Wegweiser an liebe Menschen in meinem Umfeld. Doch dieses Jahr wurde ich damit selber beschenkt – eine neue Erfahrung für mich. Vielleicht ist es ja nur Einbildung von mir, aber ich lese diesen Wegweiser noch intensiver, weil ich ihn geschenkt bekam! Der „Zufallsgenerator“ von Sabine Henning hat es auf den Punkt gebracht für mich. Einem Fremden in der Kaffeeschlange einen Cappuccino zahlen. Einen Blumenstrauss kaufen und ihn der nächsten Person der man begegnet in die Hand drücken. In einer fremden Stadt die Hausschilder studieren und jemandem davon eine Postkarte schicken, weil sein Name schön klingt. Sicher braucht das etwas Mut, aber das Risiko ist klein. Diese Person wird man nie mehr wieder treffen, ausser man hat seinen Absender auf der Karte hinterlegt. Als ich diese Zeilen las vom „Zufallsgenerator“ merkte ich, wie sich etwas in mir bewegte. So eine zufällige Aktion der Freundlichkeit ist doch auch eine Art Achtsamkeit. Die Idee dieser sogenannten Random Acts of Kindness kommt aus den USA und Grossbritannien und hat schon viele Menschen angesteckt. Weitere Inspirationen gab es natürlich auch noch auf den Weg. Man könnte einen Blumenstrauss auf ein verwildertes Grab legen. Einen Lottoschein an eine Windschutzscheibe klemmen. Bei einem Werbeanruf der Person sagen, was sie für eine schöne Stimme hat. Einfach so! Ich werde es ausprobieren.

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