Auf Besuch bei.. Kriens hilft

Bild: leonie wise, unsplash

 

Heute habe ich Telefondienst beim Projekt „Kriens hilft“.

 

Schon kurz nach Schichtbeginn tröpfeln Anrufe von Freiwilligen herein aber auch von Personen, welche Hilfe wünschen. Bei den Anfragen geht es meist um Einkäufe und ich nehme die Bestellung auf. Da wird mir bewusst, dass diese Menschen den Helfern ein Stück weit Einblick in ihre Privatsphäre gewähren. So stellt sich heraus, ob auch Gemüse auf dem Speiseplan steht, vor allem Fertigprodukte verspeist werden oder man einen süssen „Zahn“ hat. Nebst diesen Offenbarungen geben sie auch eine gewisse Kontrolle ab und müssen flexibel sein für was ankommt: denn vielleicht ist den Helfenden nicht ganz klar, was sie unter einer gewöhnlichen Salami oder einem rezenten Käse verstehen? Diesen Punkt könnte ich gut nachvollziehen, denn ich wähle beispielsweise mein Joghurt gerne selber aus. Und letztendlich geht es auch darum, Hilfe anzunehmen zu können. Selbstbestimmten und aktiven Personen fällt diese neue Situation wahrscheinlich nicht leicht. Daher nehme ich an, dass sich einige aus diesen oder anderen Gründen zum Anruf haben überwinden müssen.

Darum denke ich: zum Glück verpflichten sich die Helfenden zur Diskretion und schön, haben sich doch viele Menschen auf das Projekt eingelassen und das Angebot angenommen!

 

Mehr Infos:

https://www.stadt-kriens.ch/stadtbuero/dienstleistungen/krienshilft.page/1832

 

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